Psychotherapie - Paartherapie - und Coaching - Praxis Dr. G. Majtenyi Düsseldorf

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Dr. med. Gábor Majtényi

Facharzt für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin 

Alle Kassen und Privat

Einzel- und Gruppentherapien, Paartherapie

40479 Düsseldorf      Inselstraße 13

Anmeldung: Tel.  0211 - 4981555 

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Psychoanalytisch verstehen - systemisch denken - lösungsorientiert therapieren

Ärztliche Psychotherapeuten, Fachärzte für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker, Psychologen, Psychiater... 

 

Die für Klienten und Patienten äußerst verwirrende Komplexität der Berufsbezeichnungen und Titel (Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Fachärzte für Psychotherapie, Nervenärzte, psychologische Psychotherapeuten...) ergibt sich aus der zunächst langsamen, später um so dynamischeren Entwicklung der deutschen Psychotherapie- und Psychologie-Nachkriegszene, die nach dem zweiten Weltkrieg praktisch vollkommen zum Stillstand gekommen war. Die Wiederbelebung der renommierten deutschen psychoanalytischen, psychologischen und psychotherapeutischen Tradition der ersten drei Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts erfolgte in den ersten zwei Nachkriegs-Jahrzehnten.   

1959 wurde in Frankfurt am Main des Sigmund-Freud-Institut als Ausbildungszentrum für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin unter Alexander Mitscherlich gegründet. Er machte das Sigmund-Freud-Institut zu einem Zentrum psychoanalytischer und psychologischer Erforschung der unbewussten Aspekte individueller und gesellschaftlicher Entwicklungen und zu einer der größten Ausbildungsstätten in Deutschland. 

Die Einführung psychoanalytisch und tiefenpsychologisch orientierter Psychotherapie in den Bereich der kassenärztlichen Versorgung – 1967 für akut erkrankte, 1975/76 auch für chronische erkrankte neurotische Patienten – hatte eine Änderung der Aus- und Weiterbildung der Ärzte und Psychologen, bzw. der Approbationsordnung zur Folge, durch die die Einrichtung psychotherapeutischer Einrichtungen an den Universitäten erforderlich wurde.

Seit 1967 bzw. 1971 ist die analytische und tiefenpsychologische Psychotherapie als Kassenleistung zur Behandlung seelischer Krankheiten im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen vertreten. 

Einige Jahre später wurde das Spektrum der Kostenübernahme durch die Verhaltenstherapie (eine überwiegend durch Psychologen durchgeführte verhaltensorientierte Form der Psychotherapie mehr ) erweitert und die eigenständige Berufsbezeichnung "Arzt für Psychotherapie" eingeführt, die später - unter kontinuierlich zunehmenden Anforderungen an den jeweiligen Ausbildungsstandard  - in "Facharzt für Psychotherapeutische Medizin" und letztlich 2004 in "Facharzt für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin" umgewandelt wurde.

Die auf diesem langen Weg entstandene fachärztliche Berufsbezeichnung mit dem dazu gehörenden umfassenden Aus- und Weiterbildungsstandard ist heute fester Bestandteil der kassenärztlichen und privatärztlichen Versorgung in Deutschland geworden. Einen von den gesetzlichen Kassen und privaten Krankenversicherern zugelassenen Facharzt - wie dies in meiner Praxis der Fall ist - können Sie als Privatpatient aber auch mit Ihrer gesetzlichen Versichertenkarte, mit oder ohne Überweisung durch Ihren Hausarzt aufsuchen.

Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie sind insbesondere in den organmedizinischen und pharmakotherapeutischen Aspekten von Nerven- und psychischen Krankheiten ausgebildet, Fachärzte für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie haben eine zusätzliche Ausbildung in Psychotherapie absolviert. 

Psychologische Psychotherapeuten (Psychologen) mit dem Basisstudium Psychologie (ohne medizinische Ausbildung) führen in den letzten Jahren ebenfalls Psychotherapien durch.

Psychoanalytiker arbeiten überwiegend langzeittherapeutisch, mit dem umfassenden Anspruch, lebensgeschichtliche Daten und deren heutige Konsequenzen vollständig durchzuleuchten. 

Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, Systemische Therapie

Das Denkmodell der Psychoanalyse in der Einzel- und Gruppentherapie...

...ist ein fundamentaler Bestandteil psychotherapeutischen Wirkens. Frühkindliche und spätere Erfahrungen mit den primären Bezugspersonen ("Liebesobjekten") führen zur Entstehung prägender gefühlsmäßiger Strukturen, die  später  Reaktionsweise, Partnerwahl, Beziehungsaufbau und  Lebenskonzept einer Person unbewusst  maßgeblich  mitbestimmen. Im ungünstigen Fall resultieren daraus im Denkmodell der Psychoanalyse eigenartige  Wiederholungen und Verstrickungen, unangemessene und teilweise irrationale Handlungsweisen, selbstzerstörende Arrangements, erfolglose Problembewältigungsstrategien, unangemessene Selbstbilder und eingeschränkte soziale Kompetenz. 

Derartige psychologische Fehlentwicklungen können sich im Denkmodell der Psychoanalyse zu Depressionen, Ängsten, Selbstwertstörungen, Borderline-Störungen, Neurosen und schweren Beziehungsstörungen verdichten oder körperliche Symptome - zunächst ohne organischen Befund - verursachen. 

Das Bewusstwerden dieser Zusammenhänge durch Psychoanalyse, (Einzel- und Gruppentherapie)  mit fachkundiger psychotherapeutischer Hilfe ist in diesen Fällen der erste entscheidende Schritt auf dem Weg zur psychischen Gesundheit. 

Die Erfahrung Ihres Psychotherapeuten in der Psychoanalyse (Einzel- und Gruppentherapie)  hilft Ihnen folgende Fragen  zu beantworten:

"Wie hängen meine Vergangenheit und Gegenwart zusammen?" 

"Welche Verhaltensweisen meiner Kindheit wiederhole ich unbewusst immer wieder?"

Psychoanalyse - Verhaltenstherapie - Gruppentherapie - Gruppe - Düsseldorf

Das Denkmodell der Verhaltenstherapie in der Einzel- und Gruppentherapie...

...orientiert sich überwiegend an gegenwärtigen Verhaltensweisen und zukünftigen Verhaltensveränderungen, die Entstehungsgeschichte gestörten Verhaltens spielt eine eher untergeordnete Rolle. Das  (wie auch immer gelernte) und heute nicht mehr "sinnvolle" Verhalten muss im Denkmodell der Verhaltenstherapie in Einzel- und Gruppentherapie "verlernt" und durch neu eingeübtes angemesseneres Verhalten "ersetzt" werden. Dabei spielen Trainings- und Übungselemente in der Verhaltenstherapie sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie eine wichtige Rolle. 

Die Erfahrung Ihres Psychotherapeuten in der Verhaltenstherapie/ Gruppentherapie hilft Ihnen folgende Fragen  zu beantworten:

"Welche Verhaltensweisen von mir müssen durch Übung und Training durch sinnvollere ersetzt werden?"

"Wie und was muss ich üben?" mehr

Psychoanalyse - Verhaltenstherapie - Gruppentherapie - Gruppe - Düsseldorf

Das systemische Denkmodell in der Einzel- und Gruppentherapie...

...erfasst ganzheitlich -  strukturelle Zusammenhänge bestehender familiärer und zwischenmenschlicher "Systeme", um das hochkomplexe Zusammenspiel der Akteure zu analysieren und  u. U. durch geeignete Maßnahmen zu verändern. Dementsprechend muss sich das systemische Denkmodell (die "Systemtheorie") sowohl mit dem psychoanalytischen Denkmodell, als auch mit dem verhaltenstherapeutischen Ansatz auseinandersetzen, um Entstehungsgeschichte, Gegenwart und Zukunftschancen komplexen und sinnvollen menschlichen Verhaltens in der Einzel- und Gruppentherapie verstehen und optimal gestalten zu können. 

Die systemisch - psychotherapeutische Erfahrung Ihres Psychotherapeuten hilft Ihnen folgende Fragen zu beantworten:

"Nach welchen bewussten und unbewussten Gesetzmäßigkeiten funktionieren meine (unsere) aktuellen Beziehungsstrukturen?"

"Wie lassen sich diese Spielregeln verändern?"

Psychoanalyse - Verhaltenstherapie - Gruppentherapie - Gruppe - Düsseldorf

Die langjährige psychotherapeutische Erfahrung zeigt, dass nur  ein fließendes  Zusammenwirken dieser drei Denkmodelle die Antwort auf die drei entscheidenden Fragen der  Psychotherapie - (Einzeltherapie - Gruppentherapie) ermöglicht:

"Was ist das eigentliche Problem eines Klienten oder einer   Klientengruppe?"

"Gibt es eine Lösung?"

"In welchen Schritten lässt sich die Lösung realisieren?"